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wissenswerte Artikel und allerhand Informationen sammeln wir auf dieser Seite. 

Viel Spaß beim Schmökern!

Wenn du es eilig hast gehe langsam

Alles auf einmal, möglichst alles ganz schnell… Der heutige Alltag ist unglaublich rasant geworden und wir mischen ungebremst mit. Doch eins ist klar: Unser Gehirn ist für diese Belastung nicht gemacht.
Jede Störung schmälert die Leistung. Permanente Störungen und Unterbrechungen des Arbeitsrhythmus, schmälert die Arbeitsleistung, den sogenannten Output. Beim Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben muss immer wieder neu gestartet werden. Durchschnittlich 15 min nimmt dieser Widereinstieg in die eigentliche Aufgabe in Anspruch. Um das Gehirn in einen effizienten Konzentrationsmodus zu versetzen bedarf es nicht viel: Ruhe… je weniger Ablenkung, desto besser. 
Stille macht kreativ Wer es schafft unwichtige Reize auszublenden rückt seinem Ziel schon erheblich Nahe. Dieses Arbeitsverhalten gelingt in einem Zustand der Hyperkonzentration, dabei schwingen wir zu Höchstleistungen auf. Viele kennen den Zustand der Ruhe und Stille kaum noch – nichts denken – nichts hören – nichts tun. Das ist aber die Beste Entspannung fürs Gehirn.
Raus in die Natur Um Konzentration und Wahrnehmung zu schulen hilft es den Stecker zu ziehen. Reizarme Umgebungen wirken Wunder z.B. in der Natur. Meditationsübungen können helfen. Entspannung hilft dabei sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ob beim Yoga oder Joggen, planen sie Zeiten NUR FÜR SICH ein.
Training im Wohlfühlmodus Grundlegend wichtig ist, sich nicht zu viel vorzunehmen. Ein moderates Training reicht aus. „Lieber fünfmal zehn Minuten Bewegung in der Woche als die geballte Ladung am Wochenende.“ So der Facharzt für Karidologie und Sportmedizin am Klinikum rechts der Isar Prof. Dr. Martin Halle.
Glückshormone gegen Stress Wer sich beim Joggen mit seinen Mitläufern noch unterhalten kann, hat auf jeden Fall die richtige Belastungsdosis. Auf ganz natürliche Weise erreicht das Herz-Kreislaufsystem seine „Gesundheitsfrequenz“. In diesem Modus schüttet der Körper Glückshormone aus. Sie heben die Stimmung und sorgen so für Entspannung.
Gönnt eurem Gehirn öfter eine Pause und ihr werdet mit mehr Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden belohnt.
Fangt am Besten gleich damit an!

Der Optimist findet einen Weg, der Pessimist eine Sackgasse

... ein Spruch, der bestens ausdrückt, was einen optimistischen Menschen ausmacht. Es ist seine Einstellung zum Leben. Es ist seine Sicht der Dinge, die ihn darauf vertrauen lässt, dass es für die meisten Probleme und kritischen Punkte eine Lösung gibt. Der Optimist findet an jeder Situation und an jeder Entwicklung eine positive Seite, und wenn es allein die Tatsache ist, dass er Erfahrungen sammeln und seine Grenzen erweitern kann.

In diesem Zusammenhang lohnt es sich, über eine andere geflügelte Weisheit nachzudenken und sie auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen: Aus Schaden wird man klug. Was eine optimistische Einstellung auf keinen Fall sein sollte: mit der rosaroten Brille durch das Leben laufen. Warum? Nun, stellt euch einen Sicherheitsbeauftragten in einem Kernkraftwerk vor, der bei einer Kernschmelze von unbändigem Optimismus überschwemmt wird und ruft: Alles kein Problem, wir werden für das nächste mal daraus lernen.

Das Rosarot verschleiert die Wahrnehmung. Optimismus in dieser verklärenden Form macht blind für Gefahren und Risiken. Deshalb sollte Optimismus mit Überblick und Durchblick kombiniert werden, damit er zum realistischen Optimismus werden kann. Realistisch und gleichzeitig optimistisch? Hört sich an, als sei diese Kombination ein Widerspruch. Ist sie aber nicht. Denn realistischer Optimismus heißt nichts anderes, als erst den Verstand einschalten und durchdenken, einschätzen, abwägen und nötigenfalls zögern, bevor man zuversichtlich tätig wird.

In der Zwischenzeit haben Wissenschaftler den Optimismus gut erforscht und herausgefunden, dass Menschen resilienter sind, glücklicher und gesünder leben und eine höhere Lebenserwartung haben, wenn sie auch dann noch an ein gutes Ende glauben, wenn ihr Karren vollends im Schlamm steckt. Sollte dir in verfahrenen Situationen also genau dieser Glaube fehlen, gibt es eine gute Nachricht für dich: realistischer Optimismus lässt sich trainieren wie einen Muskel, damit er durch beharrliches Üben stärker wird:

Gib deinem Denken eine andere Richtung. Wenn du dazu neigst, Situationen und Entwicklungen negativ zu beurteilen, das nennt man Schwarzmalen oder Schwarzsehen, dann helfen Selbstbeobachtung, Innehalten und Reflektieren. Durch die richtigen Fragen an dich selbst, schlägst du gewissermaßen einen Keil in die schwarzen Gedanken und vertreibst sie durch eine vernünftige Einschätzung der Lage.

■ Durch Selbstinstruktionen und mit dem dazu passenden Bild auf deinem inneren Bildschirm, lenkst du deine Gedanken weiter auf das gewünschte Ziel zu. Wenn du in der Lage bist, dir das Schlimmste vorzustellen, was passieren kann, bist du auch in der Lage, dir vorzustellen, was das Beste ist.

■ Durch Loben, Ermutigen und sparsam dosierte Kritik gegenüber den Menschen in deiner Umgebung wirst du zu einer Insel des Optimismus. 

■ Wann immer es dir möglich ist, suche die Gesellschaft von optimistischen Menschen. Optimismus ist ansteckend und der Umgang mit Optimisten zeigt dir, wie sehr diese Haltung dein Leben leichter macht.

Wie du eine Situation einschätzt und welchem Lager du angehörst, dem der Optimisten oder dem der Pessimisten, ist tief verwurzelt und gleichzeitig locker genug, dass sich die Einstellung zum Leben jederzeit ändern lässt: Setze die Ratschläge und Hinweise einfach um. Mach es, bring eine neue Programmierung auf deine innere Festplatte.

Beste und natürlich optimistische Grüße an alle - der Sommer kann kommen!

(Arthur Bendler)